Hilfsgüter-Transport nach Lettland

Der Flughafenverein München e.V. war zum 11. Mal in einem der ärmsten Länder Europas, in Lettland.

Die Mitarbeiter des Flughafen München und umliegende Anwohner unterstützen die mittellosen Menschen im Osten Lettlands mit Hilfsgütern wie Kleidung, Schuhe, Pfannen, Töpfe, Geschirr, Möbel, Spielsachen, Elektrogerät, aber auch mit medizinischen Hilfsmitteln wie Rollstühle und Krankenbetten.

"Dass diese Aktion bereits zum 11. Mal stattfindet, ist Beleg für das großartige gemeinsame Engagement unserer Mitarbeiter und des Flughafenvereins", sagte Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh bei der Verabschiedung und Verladung des Transports.

Obwohl Lettland seit 2004 Mitglied der Europäischen Union ist, herrscht dort nach wie vor große Armut. Vor allem in ländlichen Gebieten fehlt es oftmals an den alltäglichen Dingen des Lebens. "Wir wollen auch dieses Jahr vor Ort dafür sorgen, dass die Spenden direkt an die Hilfsbedürftigen übergeben werden", erklärte Flughafenvereinschef Bihler.

Der Flughafen München und die Tochtergesellschaft Eurotrade unterstützen das Projekt des Flughafenverein München e.V.:
Der Fahrer des Hilfstransporters, Franz Ganslmayer, Mitarbeiter der Eurotrade, hat vom Flughafen München die Spenden 1800 km über Polen und Litauen bis zum lettischen Ziel Jēkabpils gefahren. Diese 15 Tonnen wurden in sieben Gemeinden verteilt.

Auch die Familie, welche der Flughafenverein München e.V. seit Jahren unterstützt, wurde wieder besucht. Sie lebt in einem kleinen Haus mitten im Wald, ca. 1 Stunde vom nächst größeren Dorf entfernt. Im Gepäck mit dabei waren wieder Kleidung, Süßigkeit und etwas finanzielle Unterstützung. Mittlerweile ist die Familie um ein kleines Baby gewachsen. Man sieht, dass es ihnen dank der Unterstützung besser geht.

Die Leidtragenden sind immer die Kinder und das macht immer sehr traurig.

2020 kommen wir wieder.

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